Managementverträge...
 
 
Bei der Bewirtschaftung durch Managementvertrag wird die Parkimmobilien im Namen und auf Rechnung des Eigentümers bewirtschaftet. Um diese Dienstleistung zu erfassen und vertraglich zu vereinbaren, sind:
die Dienstleistungen in einem Leistungsverzeichnis zu beschreiben
Vorgaben bezüglich der personalbezogenen Zeiten und Honorare zu erfassen,
ein Management-Honorar zu vereinbaren

Für die Gesamtheit der vereinbarten Dienstleistung wird eine feste Vergütung bezahlt.

Der Umfang kann alle Dienstleistungen erfassen, wie:
Personelle Betriebsführung
Aufschaltung auf eine Parkleitzentrale
Reinigung und Pflege
Kassendienste
Betreuung der Werbeanlagen
Installation und technische Instandhaltung und Wartung der Parkierungsanlage
Optimierungen im Bereich Dauerparker Akquisition und Parkhauswerbung
Überwachung weiterer technischer Anlagen
Installation von Eventflächen und eventuelle gastronomische Dienstleistungen usw.
 
 
Das Risiko der Nettoeinnahmepotentiale verbleibt beim Eigentümer.

Investoren ist ein Managementvertrag dann zu empfehlen, wenn:
Sie die Nettoeinnahmen dauerhaft höher einschätzen als die Festpachtangebote
kein Risiko einer „Unterdeckung der Finanzierung“ besteht
Sie über das notwendige know how zum Betrieb von Parkgaragen verfügen
Im Bereich Optimierung der Parkeinnahmen Erfahrungen vorhanden sind

Neue Parkhäuser erreichen Ihre stabilen Nettoeinnahmen erst nach einigen Jahren, sodass Verhandlungen mit Parkhausbetreibern um höhere Festpachten dann leichter zu führen sind. Generell gilt: Lässt sich das Parkhaus nicht wirtschaftlich betreiben, da Bau- und Betriebskosten höher sind als die Einnahmen, kommt nur ein Managementvertrag in Frage.