Festpachtverträge...
 
 
Bei der Bewirtschaftung durch Pacht-/Mietvertrag übernimmt ein Betreiber die Bewirtschaftung für die gesamte Immobilie und zahlt dem Verpächter eine feste Pacht oder eine Umsatzpacht.

Üblich sind auch gemischte Vertragsformen in denen zunächst auf eine „gesicherte“ Festpacht abgestellt wird. Darüber hinaus können Umsatzpachten vereinbart werden, die sich aus den Mehrumsätzen gegenüber den Ertragsschätzungen ergeben.

Der Pächter übernimmt das Objekt und ist danach allein verantwortlich für:
Die personelle Ausstattung und die Personalführung
Die Betriebskosten
Weitere Einnahmepotentiale aus den Bereichen Außenwerbung, Solar, usw.

Die Festpacht stellt aus Sicht der Betreibergesellschaft das höhere Risiko dar.
Festpachten vor Beginn einer ersten Inbetriebnahme gründen sich auf Schätzungen zu den Einnahmen und Betriebskosten.
 
Bei der Variante Festpachtvertrag wird Eigentümern eine beleihungs- und finanzierungssichere Einnahme geboten.

Das Risiko ist in dieser Vertragsart auf den Betreiber übertragen worden. Das Interesse der Betreiber liegt im Abschluss einer „risikofreien“ Festpacht. Es gilt in solchen Fällen einen Kompromiss zwischen dem Risiko des Parkbewirtschafters beim Abschluss eines Pachtvertrages und den notwendigen Festpachteinnahmen zu finden.

Investoren ist trotzdem die Refinanzierung der Parkimmobilie über einen Festpachtvertrag zu empfehlen, wenn:
Sie die Nettoeinnahmen nicht abschätzen können
Ein Risiko einer „Unterdeckung der Finanzierung“ besteht
Sie nicht über das notwendige know how zum Betrieb von Parkgaragen verfügen
Im Bereich Optimierung der Parkeinnahmen keine Erfahrungen vorhanden sind